Willkommen auf der GODING-Webseite

GODING e.V. ist die Interessengemeinschaft Godorf

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Wir bemühen uns, Berichtenswertes über Godorf und Umgebung und die Aktivitäten von GODING für die Godorfer Bürgerinnen und Bürger und die, die mehr über Godorf wissen wollen, auf den folgenden Seiten zusammenzustellen.

Liebe Godorfer, mit Ihrem Engagement können Sie uns dabei helfen, den GODING-Webauftritt informativ und attraktiv zu gestalten. Ihren Anregungen und Vorschlägen, aber auch Ihren Fragen sehen wir mit Interesse entgegen.

Besuchen Sie auch immer wieder die Informations-Seiten, wo wir auf aktuelle Geschehnisse oder Wissenswertes aufmerksam machen wollen.

Der neue Vorstand der Goding meldet sich mit diesem Aufruf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.03.2021 Nachbestellmöglichkeit  der „Chronik Godorf am Rhein“  der GODING e.V..  Der seit langem vergriffene Band 1 mit der 3.Auflage 2020 und Band 2 mit der 2.Auflage 2020 sind wieder neu gedruckt worden. Die Bände 3 und 4 sind noch vorrätig. Jeder Band kostet 20,00 EUR.Hier können Sie bestellen:

Per Brief bei: GODING e.V., Am Eulengarten 5a, 50997 Köln oder per E-Mail: Goding@gmx.net.

26.03.2021 "Transparenzregister" zur Bekämpfung der Geldwäsche. Wer kennt das?

Heute wissen wir mehr über dieses Register das 2017 nach dem Gesetzt ins Leben erweckt wurde. Wir haben dann auch in diesem Jahr eine Rechnung über die einzelnen Jahre erhalten. Zahlen wollten wir sofort nicht. Abzocke von diversen Firmen oder Andere Eintreiber ?

Da wir ein eingetragener Verein (e.V.) sind, stehen wir natürlich im Vereinsregister des Amtsgericht. Auch unsere Daten wurden in das Transparenzregister übermittelt. Das wusten wir nicht, hat uns aber keiner Nachgefragt.  Seit 2017 ist es pflicht sich ins Transparenzregister anzumelden.

 

Mein Verein, meine Stiftung oder meine Gesellschaft ist gemeinnützig, sind wir zur Zahlung der Gebühr für die Führung des Transparenzregisters verpflichtet?

Alle zuvor genannten Vereinigungen sind nach § 24 Abs.1 GwG unabhängig von ihrem Zweck zur Zahlung der Gebühr verpflichtet. Die Gemeinnützigkeit hat keinen Einfluss auf die Gebührenpflicht.

Vereinigungen, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung verfolgen und über eine entsprechende Bescheinigung des Finanzamtes verfügen, können bei der registerführenden Stelle eine Gebührenbefreiung ab dem Jahr 2020 beantragen. Die Antragstellung kann nach Registrierung ausschließlich über die Internetseite des Transparenzregisters erfolgen. Seit Januar 2020 wurde die Besondere Gebührenverordnung des Bundesministeriums der Finanzen zum Transparenzregister im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die TrGebV ist auf der Internetseite des BVA in der Rubrik „Rechtsgrundlagen“ einsehbar. Die Mitteilung zum Transparenzregister ist als solche nicht gebührenpflichtig. Es wird jedoch für die Führung des Transparenzregisters eine Jahresgebühr erhoben. Seit 2020 beträgt die jährliche Gebühr 4,80 Euro.

Gebührenpflichtig sind gem. § 24 Abs. 1 GwG juristische Personen des Privatrechts, eingetragene Personengesellschaften und jede Rechtsgestaltung nach § 21 GwG – unabhängig davon, ob die Meldepflicht aufgrund der Fiktion nach § 20 Abs. 2 GwG als erfüllt gilt. Die besonderen Gebührentatbestände und Gebührenhöhen ergeben sich aus der Anlage zu § 1 TrGebV, die ebenfalls unter „Rechtsgrundlagen“ zu finden ist.

24.03.2021 Dritte Tagung des externen Begleitkreises bei der Shell Rheinland Raff. in Godorf. Durch die Corona Pandemie wurde die dritte Sitzung des Begleitkreises Virtuell gestartet.

Dr. Marco Richrath, General Manager des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland sprach als Gast bei der Sitzung des Begleitkreises um die 2020 entdeckte Leckage nochmals allen Teilnehmern mit den bekannten Auswirkungen und Maßnahmen zu erklären. Shell hatte bereits 2014 begonnen, alle sogenannten Straßendurchführungen im Werk Godorf, die unterhalb der Straße verlaufen, zu Brückenkörpern umzubauen. Von insgesamt 145 Straßendurchführungen waren Ende 2020 bereits 68 umgebaut. Für den Rest hatte Shell ursprünglich einen Zeitrahmen bis 2034 geplant.

Nach erneuter Planung wird die Sanierung von Rohrleitungen auf dem Werksgelände in Godorf deutlich beschleunigt. Das 2014 aufgesetzte Programm war aufgrund einer im April 2020 entdeckten Leckage neu aufgesetzt und erweitert worden. Statt 2034 rechnet die Geschäftsleitung des Shell mit einem Abschluss der Bauarbeiten bis 2029.

Nach der Eröffnung der Sitzung des Begleitkreises unter der Führung von Professor Dr. Christian Jochum. Sagte Herr Jochum, dass ein Großteil der für die strukturelle Veränderung des Rohrleitungssystems und seines Sicherheitsmanagements notwendigen Schritte abgearbeitet oder deren Abarbeitung initiiert worden seien. „Mit den festgelegten Maßnahmen und insbesondere der Beschleunigung des Sanierungsprogramms ist nach Ansicht des Gutachterteams der weitere Betrieb der Straßen- und Tankwalldurchführungen bis zur endgültigen Sanierung weiterhin vertretbar.

Nun soll die Offenlegung der verbleibenden unterirdisch verlegten Rohrleitungen unter Straßenkreuzungen bis 2025 erfolgen. Dabei liegt der Fokus auf den noch vorhandenen kritischen Kreuzungspunkten, die im Laufe des Jahres abgearbeitet werden sollen. Allein dadurch wird das Risiko einer nicht erkannten Leckage bereits um rund "80 Prozent" reduziert. Für die verbleibenden Rohrleitungen werden umgehend die von den Gutachtern vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt.

Mitarbeiter der DNV, einem anerkannten Beratungs- und Zertifizierungsunternehmen, haben die Erkenntnisse vor Ort dokumentiert. Es gab bei Grabungen und Freilegungen der Mantelrohre schon ein defektes Rohr des Systems mit teilweiser Korrosion, aber ohne eine Leckage des Produktrohres.

Der Firmenchef der RSK ALENCO GMB wurde zur Erklärung des Sachverhaltes und des Sanierungskonzeptes zur Sitzung des Begleitkreises eingebunden. Er berichtete über die Rückgewin-nungsraten, die sind aufgrund der gestiegenen Grundwasseroberfläche deutlich zurückgegangen. Fortführung des Grundwasser Monitorings an insgesamt 19 Grundwassermessstellen im Bereich der Verunreinigung. Grundsätzlich sind höhere Grundwasserstände und -Fließgeschwindigkeiten mit einem Grundwasser Abstrom in nördlich Richtungen. Der Anstieg der Grundwasserstände und damit verbunden ein Erliegen der Rückgewinnungsraten an LGO-Phase in Messstellen Verunreinigungs-gebiet, aber begrenzt auf das Raffineriegelände. Anfang April 2020 wurde auf dem Standort in Godorf im westlichen Grundstückteil bei einer jährlichen Routinemessung in der Grundwasser-messstelle eine dem Grundwasser aufschwimmende Ölphase festgestellt..Nach Feststellung des  Befunds wurden Maßnahmen zur Schadensermittlung eingeleitet und die RSK Alenco GmbH mit der gutachterlichen Begleitung der Umweltmedien Boden und Grundwasser beauftragt. Die ausgeführten Maßnahmen wurden schriftlich zwischen SDO und Vertretern der Bezirksregierung Köln abgestimmt. Bis Februar 2021 wurden LGO Phasenmengen von 39.000 Liter zurückgewonnen.

16.03.2021 Auf dem zukünftigen Gelände der Schrottverwertungsfirma Theo Steil im Godorfer Hafen wurden bereits Betonfundamente für die geplante sechs Meter hohe Lärmschutzwand gegossen. Diese Aktion gehörte nicht zu den Vorbereitungsarbeiten, die bislang genehmigt sind. Die Bezirksregierung hat vorläufig die weiteren Betonarbeiten gestoppt. Ob das Unternehmen ohne Genehmigung mit dem Bau der Mauer begonnen hat, wird derzeit geprüft.  Zu der Genehmigung gehören u.a. primäre Ausgleichsmaßnahmen, das Aufstellen von Schutzzäunen, eine allgemeine Baustelleneinrichtung, die Entfernung der Erdwälle, die Durchführung von Bodenaustauschmaß-nahmen sowie die Gründung von Medienleitungen. Diese Maßnahmen dürfen vor Erteilung des Genehmigungsbe-scheides durchgeführt werden. Damit ist keine Betriebszu-lassung verbunden. Eine Entscheidung durch die Bezirksregierung Köln hierzu steht noch aus. Über 100 Einsprüche von Anwohnern muß die Bezirksregierung noch bearbeiten und die Bürger Informieren. Sollte der Genehmigungsbescheid nicht erteilt werden, hat sich die Firma Steil gegenüber dem Land NRW vertraglich verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

14.03.2021 Bericht zur Lage der PFC-Belastung im Kölner Süden.

Die PFC-Belastung des Grundwassers im Kölner Süden geht auf drei Ereignisse bzw. Eintragsquellen auf den Werksgeländen der Firmen Basell und Shell zurück. Die von der Firma Basell ausgehende Grundwasserbelastung geht auf jahrelange Feuerlöschübungen unter Einsatz von PFC haltigem Löschmittel an einem Gastanklager zurück. Bei der Firma Shell hat bei einem Brandereignis an der Raffinerie Köln-Godorf sowie zusätzlich die Verwendung von Löschmittel bei Feuerlöschübungen an einem Feuerlöschübungsplatz zum Eintrag von PFC in das Grundwasser geführt.                                 An allen drei Eintragsquellen laufen hydraulische Abschirmmaßnahmen im Nahbereich der Eintrags-quellen bzw. im weiteren Fahnenverlauf mittels Brunnen und nachgeschalteter Reinigung des geförderten Wassers, um einen weiteren Eintrag von PFC in das Grundwasser zu unterbinden.

Das Grundwasser wird mittels Messstellen in der Belastungsfahne engmaschig und regelmäßig beprobt und untersucht. Die Grundwasserbelastungsfahnen sind abgegrenzt. Die Fahnenaus-dehnung ist weitestgehend stabil und reicht von den Werksgeländen bis zu den Trinkwasser-gewinnungsbrunnengalerien des Wasserwerks Hochkirchen. Dort wird das geförderte Rohwasser mittels einer Aktivkohlefilteranlage seit Jahren aufbereitet, so dass die Anforderungen an die Trinkwasser-beschaffenheit eingehalten werden.

Aufgrund der Belastung des Grundwassers mit PFC war es seitens der Stadt Köln erforderlich, Allgemeinverfügungen zu erlassen, damit durch eine Förderung von belastetem Wasser keine Bodenbelastungen an anderer Stelle entstehen und damit keine gesundheitlichen Risiken aufgrund der Nutzung von belastetem Wasser hervorgerufen werden. In den Belastungsfahnen ist bereits eine Abnahme der Schadstoffkonzentrationen erkennbar, die auf die hydraulische Abschirmung der Eintragsquellen und der damit unterbundenen Schadstoffnachlieferung zurückzuführen ist.  Allerdings kann eine zeitliche Perspektive zum Abschluss der Sanierungen an den Eintragsquellen noch nicht gegeben werden. Auch ein vorzeitiges Aufheben der Allgemeinverfügungen kann nicht in Aussicht gestellt werden, weil sich eine große Fracht an Schadstoffen im Grundwasserleiter befindet und es aufgrund der Eigenschaften besonders der langkettigen PFC zu ständigen Sorption- und Desorptionsprozessen von Schadstoffen am Boden in der gesättigten Bodenzone kommt. Dadurch ist von langen Zeiträumen auszugehen, bis die Konzentrationen in der Fahne soweit abgenommen haben werden, dass eine Gefahr ausgeschlossen werden kann. Solange ist die Aufrechterhaltung der Allgemeinverfügungen erforderlich.

Zur Prognose der Fahnenentwicklung wurde 2015 ein Grundwassertransportmodell erstellt.          Nach Auskunft der zuständigen Behörde zeigt die Transportmodellierung eine weitestgehend stabile Fahne ohne nennenswerte Verbreiterung nach Osten oder Westen. Zusätzlich sind Grundwasser-gespeiste Oberflächengewässer von der PFC-Belastung betroffen. Die Entwicklung der PFC-Konzentrationen im Grundwasser deutet darauf hin, dass das Maximum der PFC Konzentration die Seen bereits passiert hat und sich nun in abgedämpfter Form weiter nach Norden bewegt. Da die PFC-Konzentrationen im Anstrom an die Seen generell rückläufig sind, ist mit einem Anhalten der sinkenden Trends auch in den Seen zu rechnen. Allerdings werden in den Seen zum Teil noch hohe PFC-Konzentrationen gemessen. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hatte am 31.08.2020 beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, im Kölner Süden an geeigneten Standorten innerhalb der Grundwasserbelastungsfahne Filteranlagen zu installieren, welche das Grundwasser von PFC und anderen Schadstoffen reinigen. Ziel der Bezirksvertretung ist es, die zukünftige Nutzung der Kiesgruben als Badesee nicht zu verzögern und generell die Abnahme der Belastung in den Fahnen zu beschleunigen. Dazu müssten allerdings relativ große Wassermengen gefördert und aufwendig aufbereitet werden. Die für die Sanierungsmaßnahmen zuständige Bezirksregierung Köln hat weitere Maßnahmen in den Fahnen ordnungsrechtlich als unverhältnismäßig bewertet. Auch nach Einschätzung des Umweltamtes des Stadt Köln, die für die Nutzungen zuständig ist, würde der Aufwand weiterer Aufbereitungsanlagen in der Schadstofffahne in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen der Seen zu Badezwecken und zum vorzeitigen Aufheben der Allgemeinverfügungen stehen. Grundlage für eine abschließende Beurteilung ist allerdings eine detaillierte und belastbare Kosten-/Nutzenanalyse durch einen zu beauftragenden Fachgutachter unter Berücksichtigung der geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse und Besonderheiten. Dazu hat der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün der Stadt Köln am 21.01.2021 beschlossen, die Verwaltung der Stadt Köln zu beauftragen, durch einen Fachgutachter eine entsprechende Kosten-/Nutzenanalyse erstellen zu lassen. Dies ist seitens der Stadt Köln in Vorbereitung. Info: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Ministerin

 

In der Bundesrepublik Deutschland, ohne der ehemaligen DDR, wurden Schaumlöschmittel ab den 70‘er Jahren bei vielen Großbränden und Löschübungen mit Per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) Bestandteilen eingesetzt. Brandlöschungen, Brandübungsplätze, Feuerwachen und Feuerwehrschulen, Brandschutzeinrichtungen (Industrie), PFC-weiterverarbeitende und einsetzende Industrie/Gewerbe, Halbleiterindustrie, Fotoindustrie, Papierindustrie, Chemische Industrie, Altablagerungen und Deponien, Militärische Anlagen und Flughäfen, Großflächige Materialablagerungen und Depositionen durch Niederschläge. Wie großflächige Aufbringungen evtl. PFC-haltiger Klärschlämme, oder anderer Materialien z.B. Bioabfallgemisch, die zu Abschwemmungen und Einträgen in Oberflächengewässer und Grundwässer, zur Verbreitung von emittierten PFC mit dem Niederschlag sowie zu Emissionen aus Kläranlagen führen können. Info::Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft, Natur, und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

10.03.2021 In Godorf werden die Stromzähler gegen das neue Smart Meter Gatway ersetzt

Die RheinEnergie AG beginnt mit dem großflächigen Einbau intelligenter Messsysteme. Als Zuständiger Messstellen-betreiber verantwortet die RheinischeNETZ Gesellschaft mbH (RNG), eine Tochter der RheinEnergie AG, den Betrieb der intelligenten Messsysteme im Stadtgebiet Köln sowie in der rheinischen Region. Dabei greift die RNG u.a. auf Dienstleistungen der RheinEnergie zurück. Seit der Markterklärung Anfang 2020 wurden bereits Smart Meter Gateways in Köln und Umgebung erfolgreich in Betrieb genommen. Insgesamt sollen bis Januar 2023 nahezu 12.000 Smart Meter Gateways verbaut werden.

Bis zum Jahr 2032 sollen alle analogen Geräte in Deutschland gegen digitale Modelle ausgetauscht werden, um Stromerzeugung und Verbrauch besser aufeinander abstimmen zu können. Dies sei besonders im Bereich der regenerativen Energiequellen entscheidend, sagt ein Sprecher der Rhein-Energie und erklärt: „Erneuerbare Energien lassen sich schlecht steuern. Die Sonne scheint nun mal nicht auf Knopfdruck, deshalb muss das Stromnetz intelligenter werden.“ Soll heißen: „Wir müssen wissen, zu welchen Zeiten die Stromabnahme wie hoch ist, um schneller eingreifen zu können, und dafür brauchen wir die intelligenten Zähler.“ Das gelte allerdings hauptsächlich für die industrielle Stromnutzung. „Privathaushalte fallen hier nicht ins Gewicht“, so der Sprecher. Aus diesem Grund werden zwei unterschiedliche Modelle der neuen Zähler verbaut. Für Haushalte mit einem Stromverbrauch von weniger als 6000 kWh pro Jahr, und damit etwa 90 Prozent der Kunden im Versorgungsgebiet, kommen moderne Messeinrichtungen zum Einsatz. Doch viele Verbraucher sind von den neuen Geräten enttäuscht. Tatsächlich sind die Vorteile überschaubar. Die modernen Messeinrichtungen sind nicht vernetzt und müssen nach wie vor jährlich abgelesen werden, dennoch entstehen Mehrkosten von etwa 20 Euro im Jahr. Dafür haben Kunden künftig die Möglichkeit, detaillierte Informationen über ihren Stromverbrauch abzurufen.

Fraglich ist, wie viele Verbraucher von dieser Möglichkeit auch wirklich Gebrauch machen werden, denn die Handhabung ist nicht gerade einfach. Die Geräte verfügen zwar über ein Display, jedoch über keine Tastatur. Sowohl die Eingabe der Pin zur Freischaltung der Daten als auch die Navigation erfolgt mittels Taschenlampe und Lichtsensor, muss also quasi gemorst werden. So sieht es der Gesetzgeber vor. Der Datenschutz ist somit gewährleistet und die wenig modern anmutende Technik der „modernen Messeinrichtungen“ ist verhältnismäßig kostengünstig.

Die übrigen zehn Prozent der Rhein-Energie-Kunden und damit diejenigen mit einem Stromverbrauch von mehr als 6000 kWh im Jahr werden mit sogenannten intelligenten Messeinheiten ausgestattet. Diese Zähler übermitteln nicht nur automatisch die Verbrauchswerte an den Energieversorger, womit das jähr-liche Ablesen wegfällt. Sie bieten dem Kunden auch die Möglichkeit, seine Daten online einzusehen und gegebenenfalls das Verbrauchsverhalten entsprechend anzupassen. „Natürlich haben auch Privathaus-halte mit einem geringeren Jahresverbrauch die Möglichkeit, sich freiwillig für ein intelligentes Mess-system zu entscheiden“, so der Unternehmenssprecher. Die Mehrkosten hierfür belaufen sich allerdings, „als ein willkommenes Dankeschön der Rheinenergie“ je nach Verbrauch, auf 100 bis 200 Euro jährlich.

24.02.2021 Der ausgetretener Rohstoff ist abgepumpt, die Geruchsemission wurde vollständig eingedämmt.

Bei der Beseitigung der Geruchsbelästigung, die aufgrund eines defekten Tankdachs am Standort Wesseling auftrat, wurden erhebliche Fortschritte gemacht. Am vergangenen Wochenende wurde der ausgetretene Kohlenwasserstoff, der sich noch auf dem abgesunkenen Dach des Flüssigkeitstanks befand, abgepumpt. Die Reinigungsarbeiten dauern noch an und die Geruchsbelästigung sollte jetzt vollständig eingedämmt sein. Für die Unannehmlichkeiten in den letzten Tagen bitten wir alle Betroffenen um Entschuldigung.

Der Schwerpunkt der Arbeiten verlagert sich jetzt auf das Abpumpen der sich unter dem Tankdach befindlichen restlichen Flüssigkeit, sowie der Reinigung des Tanks. Eine weitere Geruchsbelästigung für die Nachbarschaft ist im Zuge dieser Arbeiten unwahrscheinlich. Anschließend werden wir in Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten und den zuständigen Behörden die Ereignisursache umfassend untersuchen. LyondellBassell Öffentlichkeitsarbeit i.A. Andreas Anker

21.02.2021 Nachstehend finden Sie eine Aktualisierung der bereits veröffentlichten Informationen zu der durch einen Tank der LyondellBasell in Wesseling verursachten Geruchsbelästigung.

Bei einem unserer Schwimmdachtanks. In dem flüssige Rohstoffe die Benzin bzw. Diesel ähnlich sind lagern, ist das Dach abgesunken und die Flüssigkeitsoberfläche bekam Kontakt zur Umgebungsluft. Je nach Windrichtung wurde der Geruch von Kohlenwasserstoffen in unsere Nachbarschaft getragen.

Über die vergangenen Tage konnten wir die Flüssigkeit auf dem abgesunkenen Schwimmdach weitestgehend abpumpen, das Dach liegt auf dem Tankboden auf. Zur Reduzierung der Geruchsbelästigung wurden eine Reihe von Maßnahmen geprüft, unter anderem den Tank mit verschiedensten Materialien komplett abzudecken. Leider mussten diese Ideen jedoch aus technischen oder Sicherheitsgründen verworfen werden. Jetzt wird die restliche Menge durch Pumpen von der Tankoberfläche entfernt, um die Geruchsbelästigung zu reduzieren. Leider kann diese Arbeit noch wenige Tage in Anspruch nehmen.

Bei allen von den Feuerwehren aus Wesseling und Köln, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und uns durchgeführten Luftmessungen außerhalb des Werksgeländes lag der Anteil der Schadstoffe in der Luft unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Trotz der deutlich wahrnehmbaren Geruchsentwicklung lag zu keiner Zeit eine Gefährdung der Nachbarschaft vor.  

LyondellBasell hat die zuständigen Behörden sofort informiert und stimmt seitdem alle Maßnahmen mit diesen ab.  i.A. Andreas Anker LyondellBasell Wesseling Öffentlichkeitsarbeit.

20.02.2021 Ausbau der Autobahn A4 dringend notwendig.

Auch nach der Erweiterung im Jahr 1994 ist das Verkehrsaufkommen auf der A4 stetig gestiegen. Bis zu 135.000 Kraftfahrzeuge überqueren mittlerweile jeden Tag die Rodenkirchener Brücke. Die Autobahn GmbH des Bundes sieht vor, die A4 hier auf vier Fahrspuren je Richtung, also insgesamt acht Fahrspuren auszubauen. 

Was bedeutet das für die Brücke?

 Im Rahmen der Ausbauplanung musste geprüft werden, inwieweit die zum Teil rund 70 Jahre alte Rodenkirchener Brücke den seit ihrem Bau gestiegenen und für die Zukunft prognostizierten Belastungen noch gerecht wird. Auch sind LKW in den letzten Jahrzehnten immer schwerer geworden und es finden mehr Groß- und Schwertransporte auf den Straßen statt. Alle diese Faktoren führen zu deutlich höheren Lasten auf den Brücken als ursprünglich vorgesehen.  Die Ergebnisse für die Rodenkirchener Brücke liegen nun vor: Im heutigen Zustand ist Verkehr mit sechs Fahrspuren ohne weiteres möglich. Langfristig wird aber die Rodenkirchener Brücke das Ende ihrer Lebensdauer erreichen und durch einen Neubau ersetzt werden müssen. Dies ist in voraussichtlich 15-20 Jahren der Fall. Die Statik der Rodenkirchener Brücke lässt weitere Anbauten oder Verstärkungen nicht mehr zu. Das ist das Ergebnis der Berechnungen mit verschiedenen Lastmodellen nach DIN und Eurocode. Ein Ausbau auf acht Fahrspuren bedeutet daher, dass die Brücke vollständig neu gebaut werden muss. In der Planung wird nun geprüft, wie eine neue Rheinquerung am besten gebaut werden kann. Dabei wird die exakte Lage geplant – die neue Brücke kann an selber Stelle oder um mehrere Meter versetzt entstehen. Die Rheinbrücke selbst kann auf verschiedene Arten neu gebaut werden. Neben einer Hängebrücke mit ähnlichem Erscheinungsbild wie die bisherige Rodenkirchener Brücke (s. Abb.) wird beispielsweise auch eine Schrägseilbrücke geprüft. Zum aktuellen Zeitpunkt innerhalb der Vorplanung werden auch weitere Alternativen betrachtet.   Info der Autobahn GmbH des Bundes

08.02.2021 In der Nacht zu Montag, 8.Februar 2021, kam es auf dem Betriebsgelände der LyondellBasell in Wesseling zu einer Undichtigkeit auf dem Dach eines Flüssigkeitstanks. Aufgrund dieses Ereignisses sind Kohlenwasserstoffe, die Benzin bzw. Diesel ähnlich sind, freigesetzt worden und es kommt zu einer Geruchsbelästigung in der Nachbarschaft. Die zuständigen Einsatzkräfte sind vor Ort und die Behörden sind benachrichtigt.

Das Schwimmdach ist aufgrund der Flüssigkeitsmenge, die sich auf dem Tankdach befindet, weiterhin nicht eben. Unabhängige Experten rieten davon ab, den Tank vor einer Stabilisierung des Daches zu entleeren, da sich dies negativ auf den weiteren Vorgang der Schadensbehebung auswirken würde. LyondellBasell installiert derzeit Pumpen auf dem Tankdach, um die Flüssigkeit abzusaugen, die Geruchsbelästigung zu reduzieren und das Dach wieder auszugleichen. Parallel dazu arbeitet ein anderes Team an der Entwicklung von Lösungen zur Abdeckung der Flüssigkeitsoberfläche, um die Geruchsemissionen in die Umgebungsluft zu minimieren.  Alle Arbeiten werden unter Einhaltung der Brandschutzvorschriften und in Abstimmung mit den örtlichen Behörden durchgeführt. Die Sicherheit unserer Mitarbeiter, der angrenzenden Nachbarn und der örtlichen Gemeinden ist für LyondellBasell von höchster Bedeutung.  Wir entschuldigen uns für die anhaltende Geruchsbelästigung und tun alles, was sicher möglich ist, um diese Situation zu lösen.

 

 

 

 

 

 

 

04.02.2021  Wir erinnern uns an Fotos vom Edeka Markt aus dem Jahr 2017 von H.Faller.

Der Godorfer Edeka-Markt wird ersetzt. Seit Ende 2017 vermissen die Godorfer ihren Edeka-Supermarkt. Der Markt war in die Jahre gekommen, so dass aufgrund der Markteinteilung und Gebäudesubstanz eine Sanierung nicht möglich war. 2018 zeigten sich die Godorfer noch optimistisch, dass der veraltete Markt zeitnah abgerissen wird und Platz für ein modernes Einkaufszentrum schafft.  Weiterhin macht das Unternehmen keine Angaben zur Zeitplanung, da die Auftragsvergabe noch nicht abgeschlossen sei. Mann hat noch keinen Bauunternehmer gefunden der das Projekt Abriss und Neubau durchführen kann oder will. Es werden noch Angebote sondiert und verhandelt. Denn erst dann rollen die Bagger an.

Edeka Markt Kunden des Rondorfer Marktes haben wegen Aufgabe des Standortes nur noch die Möglichkeit bis 15.04.2021 dort einzukaufen.

03.02.2021  Helmut Feld berichtet über das Natuschutzgebiet Sürther Aue.

Der Kampf um die Sürther Aue ist vorbei. Das Naturschutzgebiet ist endgültig gerettet. Der Kaufvertrag zwischen Stadt Köln und HGK wurde im Januar 2021 notariell beurkundet. Zuvor hatten auch der Ständige Ausschuss und der Aufsichtsrat der HGK als zuständige Gremien den abschließenden Verkauf ohne Gegenstimmen gebilligt. 

Im Vertrag wird ein grundbuchrechtlich gesichertes Veräußerungsverbot an Dritte verankert. Das schiebt Bebauungsinteressen späterer Ratsgenerationen, z.B. für Wohnungsbau, einen Riegel vor und sichert somit den Naturschutzstatus zusätzlich.   Mit diesem Aufsichtsratsbeschluss zum Verkauf der Fläche von 312.500 m² im Bereich der Sürther Aue wurden nun Ratsbeschlüsse vom 26.09.2019 und vom 10.09.2020 Final umgesetzt. Am 10.09.2020 billigte der Rat den Ankauf der Fläche mit der Bewertung als Naturschutzgebiet. Das ist euer Verdienst, mit dem ihr alle Kölner Bürger belohnt habt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Danke und Bitte sagen. Danke für die vielen Jahre Unterstützung durch Worte, Taten und Wahlkreuze. Und meine Bitte: Der Kampf ist vorbei, aber die Arbeit geht weiter. Jetzt werden wir uns dafür einsetzen, dass ein Naturschutzverband, z.B. der BUND, die Verantwortung für die Sürther Aue übernimmt und das Naturschutzgebiet weiterentwickelt. Setzt euch weiter gemeinsam für unsere Sürther Aue ein. Wir zählen auf euch.

14.01.2021  Es gibt Neuigkeiten zum Ausbau der A4 zwischen Köln-Süd und Köln-Gremberg Mit Blick auf den notwendigen Ausbau auf acht Fahrspuren ist untersucht worden, ob die Rodenkirchener Brücke die höheren Belastungen der steigenden Verkehrsaufkommen tragen kann. Dabei ist die Planung auch mit einer steigenden Zahl von Großraum- und Schwertransporten konfrontiert, was im Zuge der Überprüfung des Bauwerks für den Ausbau ebenfalls berücksichtigt werden muss. Die vorliegenden statischen Untersuchungen zur Tragfähigkeit der Konstruktion haben ein eindeutiges Bild ergeben: Die Rodenkirchener Brücke ist für den aktuellen Zustand mit sechs Fahrspuren sicher und voll nutzbar, ein Ausbau mit entsprechend höheren Belastungen ist aber auf der Bestandsbrücke nicht möglich. Die Nachrechnungen zeigen bei einem weiteren Ausbau auf acht Fahrspuren deutliche Überschreitungen der zulässigen Beanspruchungen über die gesamte Länge der Brücke auf. Daher ist eine Verstärkung der Rodenkirchener Brücke für den Betrieb mit acht Spuren nicht möglich, auch wenn die Brücke mit jeweils 19 Metern pro Fahrtrichtung prinzipiell über eine ausreichende Breite verfügt. Auch die Rheinbrücke selbst kann auf verschiedene Arten neu gebaut werden. Neben einer Hängebrücke mit ähnlichem Erscheinungsbild wie die bisherige Rodenkirchener Brücke wird beispielsweise auch eine Schrägseilbrücke geprüft. Zum aktuellen Zeitpunkt innerhalb der Vorplanung werden auch weitere Alternativen betrachtet - dabei spielen aus die Planung der Rheinspange 553 sowie der Ersatzneubau der Bonner Nordbrücke (A562) eine entscheidende Rolle. Neben der Gestaltung, der technischen Machbarkeit und der Leistungsfähigkeit spielen in der Bewertung der verschiedenen Varianten weitere Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Bauzeit, Umweltauswirkungen, Nachhaltigkeit und Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle. 

Information der Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland.

13.01.2021 haben wir, der 1 & 2. Vorsitzender der Goding e.V., an einer Zoom Konferenz teilgenommen. Es war eine reine Informationsveranstaltung. Oliver Kehrl MdL NRW hatte dazu eingeladen. Wir waren mit 17 Teilnehmer unter anderem die Landesumweltministerin Ursula Heinen Esser, Monika Ross-Belkner MdR, Peter Heinzelmeier BVR sowie Vertreter aus dem Landesumwelt- ministerium und verschiedenen Interessengemeinschaften aus dem Kölner Süden.

Themen: Ausbau A4 auf 8 Spuren.  Rodenkirchener Brücke. Abriss oder Ausbau. Das Problem ist: Brücke steht unter Denkmalschutz und die Statik lässt keinen Ausbau zu.                                          Shell Godorf: Die unterirdisch verlegten Leitungen und die Leckagen. Die an den Straßenkreuzungen unterirdisch verlegten Leitungen, sollten zur Risikobeseitigung bis 2027 oberirdisch neu verlegt werden. Man will nicht auf die Planung bis zum Ausbau 2034 warten.  

Auf die PFT Situation im Grundwasser wurde nochmal hingewiesen.

Die Sanierung der PFC-Verunreinigung erfolgt derzeit an drei Standorten:  

Stopp der Schadstoffnachlieferung aus der Schadstoffquelle.                                                               Punktuelle Grundwasserentnahme und -Behandlung zur Kieswäsche.

Stopp der weiteren Schadstoffausbreitung durch Aufbereitung des von der RheinEnergie AG geförderten Grundwassers im Wasserwerk Hochkirchen.

07.01.2021 Was bisher mit dem Edeka-Markt in Godorf geschah: Der alte Edeka-Markt in Godorf sollte eigentlich längst abgerissen und neu aufgebaut werden. Bereits im April 2019 fragte CDU-Ratsfrau Monika Roß-Belkner bei der Edeka-Zentrale nach und erhielt damals die Antwort, dass es noch Abstimmungsprozesse im Hause gebe, die Abrissgenehmigung des alten Marktes aber vorliege und sich das Unternehmen in der finalen Planungsphase befinde. Nach neuesten Nachfragen Ende 2020 an die Edeka-Zentrale kam die Antwort: Die Unternehmenszentrale kann noch keine verbindliche Aussage zur Zeitplanung machen.

16.12.2020 Der Informationsdialog über das Shell LNG-Projekt wurde wegen des Corona Logdown als virtuelle Netzwerk Sitzung mit wenigen versierten Vertretern des Nachbarschaftsnetzwerk durch-geführt. Es wurde die Strategie und das neue Projekt mit den Planern in einer offenen Diskussion vorgestellt.

 

CO₂-neutraler Kraftstoff für den Schwerlastverkehr: Shell plant Gas-Verflüssiger im Rheinland.

Shell plant in der Rheinland Raffinerie eine Gas-Verflüssigungsanlage, um Shell LNG-Tankstellen in Deutschland und deren Kunden künftig mit CO₂-neutralem Kraftstoff zu versorgen. Dazu setzt Shell auf Biomethan. Die geplante Verflüssigungsanlage soll eine Jahreskapazität von rund 100.000 Tonnen haben. Shell will dazu beitragen, dass der Schwerlastverkehr in Deutschland mittelfristig in einem ersten Schritt bis zu eine Million Tonnen CO₂ pro Jahr weniger ausstößt. Das Unternehmen will Biomethan nutzen, um seinen Kunden flächendeckend einen erschwinglichen, CO2-neutralen Kraftstoff für den Schwerlastverkehr anzubieten.

Das Konzept umfasst die gesamte inländische Wertschöpfungskette für den schweren Straßenverkehr – also neben der Verflüssigungsanlage in Köln-Godorf auch die Beschaffung von Biomethan vornehmlich aus Gülle sowie die Verteilung von CO2-neutralem LNG über die Tankstellen von Shell. Dabei verfolgt Shell den Plan, das deutsche Shell LNG-Tankstellennetz bis 2023 auf bundesweit bis zu 40 Stationen auszubauen. Auch die Tankwagenflotte will das Unternehmen sukzessive auf LNG umstellen.

Das Werk Köln-Godorf der Rheinland Raffinerie wurde als bevorzugter Standort für dieses Projekt ausgewählt. Bis 2022/23 soll hier eine Anlage entstehen, in der Gas auf minus 162 Grad gekühlt und dadurch flüssig wird. Das Gas kommt über das bestehende Erdgasnetz, in das auch von Shell beschafftes Biomethan eingespeist wird. Die geplante Anlage umfasst neben der eigentlichen Verflüssigung noch eine Gasreinigung und -trocknung, drei Tanks zur Lagerung und zwei Abfüllstationen für Tankwagen. Das verflüssigte Gas wird per Tankwagen von der Anlage an die Tankstellen gebracht. Der neue Standort des Projektes liegt in Richtung der Sürther Ortsgrenze.

14.10.2020  Verhalten im Notfall bei Störfällen rund um Godorf

Informationen für unsere Nachbarschaft

Eine Informationsbroschüre der Chemie- und Mineralölindustrie im Kölner Süden.

Die neue Fassung August 2020 als PDF.Datei. Wie verhalte ich mich im Ereignisfall richtig.

 

08.05.2020  Warnung der Stadt Köln:

Grundwasser im Kölner Süden mit Chemikalie verunreinigt.

Wer im Süden der Stadt wohnt, sollte auf Post der Stadt achten: In einigen Stadtteilen darf das Grundwasser im Garten nicht mehr benutzt werden - etwa zum Blumen gießen oder fürs Planschbecken.  Der Grund ist die Chemikalie PFC..

Vor allem die Stadtteile Rondorf, Immendorf, Hahnwald, Poll und der Bezirk Porz sind betroffen. Die Stadt hat dort schon 2015 eine Warnung für das Grundwasser rausgegeben - wegen PFC. Die Chemikalie wurde früher für den Löschschaum von Feuerwehren verwendet und baut sich im Boden nur sehr langsam ab.

Auch für den Garten Trinkwasser nutzen.

Letztes Jahr haben Behörden die Gefahr von PFC neu bewertet und den Grenzwert deutlich gesenkt - deshalb wird jetzt das Verbot bis 30.06.2035 nötig. Die Stadt Köln bittet alle Betroffenen, auch für den Garten Trinkwasser zu nutzen. 

 

Zusammenstellung der PFT- und PFC- Gehalte im Trinkwasser an den Werksausgängen (WA) der RheinEnergie-Wasserwerke  < BG: nicht nachweisbar,

analyt. Bestimmungsgrenze (BG) bei 0,010 μg/L                              

Das Unternehmen Edeka erwartet demnächst die Baugenehmigung für den neuen Edeka Markt in Godorf. Edeka selbst hat intern das Projekt wie folgt terminiert: Abriss altes EDEKA-Gebäude.
Neueröffnung: Sommer / Herbst 2021.

Wir sind für Fragen über E-Mail zu erreichen:  www.goding@gmx.de

Godorf braucht GODING - GODING braucht die Godorfer 2020

siehe Seite: "Über uns - in eigener Sache" . Nach einer Pause geht es nun weiter !!

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