Informationen 2017

05.12.2017 – KVB verbessert Stadtbahn-Anbindung von Godorf

 

Wie bereits am 07.Juli in den aktuellen Informationen angekündigt, wird beginnend mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag die KVB-Linie 16 Godorf häufiger anfahren.

Wer an den Werktagen von Montag bis Freitag in die Kölner Innenstadt will, dem bietet die KVB in den Rushhour-Zeiten von 06:48 bis 09:08 und von 15:28 bis 19:58 Abfahrtzeiten im 10 Minuten-Takt an. Bis 23:00 geht es dann im 15 min-Takt weiter. Für Fahrten aus der Innenstadt nach Godorf gilt der 10 Minuten-Takt während der Rushhour entsprechend.

Auch an den Wochenenden gibt es mehr Verbindungen. Details zu den neuen Abfahrtszeiten findet man in der Internet-Fahrplanauskunft der KVB

https://auskunft.kvb-koeln.de/kvb/cgi/process/ausgabeRoute

 

Abfahrtszeiten Linie 16 ab Godorf Bahnhof jeweils während der nächsten 60 min:

https://www.kvb.koeln/qr/134/

 

 

25.11.2017 – Neue Kindertagesstätte öffnet in Godorf

 

Großes Gedränge herrschte am Samstag in der Buchfinkenstraße 16 - 20. Zahlreiche Besucher, groß und klein, waren der Einladung gefolgt, sich einen ersten Eindruck von der neuen Kindertagesstätte „Domwichtel – Buchfinkenstraße“ zu verschaffen. Unter den Gästen war u.a. mit Frau Roß-Belkner, CDU, auch der Rat der Stadt Köln vertreten.

Stolz konnten Alina Valisena, Leiterin, und Mirella Virgilio, ihre Stellvertreterin, unterstützt von ihren Mitarbeiterinnen, die großzügig und freundlich eingerichteten Räumlichkeiten präsentieren. Dazu gehört auch eine Turnhalle, die gleich in Beschlag genommen wurde. Mitte Dezember wird dann auch das Außengelände mit altersgerechten Spielgeräten den Kindern zur Verfügung stehen.

Aufgenommen werden Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum Schuleintritt. Die Eingewöhnung für die Kleinen findet ab sofort statt. Im Januar beginnt der volle Betrieb, etwa 25 Betreuerinnen werden sich dann um bis zu 100 Kinder kümmern.

Fast alle Plätze sind bereits vergeben. Dies zeigt, dass die neue Einrichtung einem großen Bedarf nachkommt. Damit wird Godorf für junge Familien mit Kindern einen beachtlichen Schritt attraktiver.

Mehr über die neue Kindertagesstätte im Internet: www.Welfenwichtel.de

 

 

 

18.11.2017 – Shell Umweltverschmutzung: Grundwasser verunreinigt

 

Leider erneut durch die Presse und nicht durch die von der Shell Godorf angekündigte offene und ehrliche Informationspolitik für „die lieben Nachbarinnen und Nachbarn“ wird die Öffentlichkeit über die fatalen Folgen eines Leitungslecks aufgeklärt.

Hier ein Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 18.11.2017 zu diesem Thema.

<< Neues Bild mit Text >>

 

22.10.2017 - Shell Godorf: Öffentlichkeitsinformation ist unterirdisch

 

Löcher in einem umfangreichen Rohrleitungssystem seien "Routine", so Jan Zeese, Leiter Kommunikation der Shell Raffinerie Godorf. Mit diesem Argument begründet Zeese die wieder einmal erst Wochen nach einem Vorfall veröffentlichte lapidare Mitteilung der Shell. Diese erfolgte allerdings erst, nachdem die Medien darüber berichtetet hatten. Offensichtlich will – oder darf? – Herr Zeese nicht zur Kenntnis nehmen, dass eine verspätete oder unterlassene offene Information der Anwohner über einen Vorfall, wie bedeutend auch immer, das ramponierte Ansehen der Shell weiter in den Keller treibt.

„Krebserregender Stoff in Köln-Godorf ausgelaufen“, Berichte dazu unter anderem:

Kölner Stadtanzeiger, 12.10.17 

Sat1NRW Interview mit Theo Schall

Shell Aktuell

 

08.10.2017 - Update EDEKA: FDP wendet sich an Bezirksregierung Rodenkirchen

 

Wie am 02.09. berichtet, soll die Godorfer EDEKA-Filiale zum Jahresende geschlossen werden, siehe weiter unten. Die FDP-Fraktion hat nun darum gebeten, eine Anfrage, die Situation der EDEKA-Filiale betreffend, auf die Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung Rodenkirchen am 16. Oktober zu setzen. Die Anfrage finden sie hier:

EDEKA-FDP.pdf
PDF-Dokument [64.5 KB]

 

 

 

19.09.2017 - Neue Kindertagesstätte in Godorf

Ab November öffnet die neue Kindertagesstätte „Domwichtel“ in der Buchfinkenstraße 16-20 ihre Pforten für Kinder zwischen 0,5 und 6 Jahren.

Plätze sind noch frei, Voranmeldungen sind möglich unter 0611-732287-0 oder www.domwichtel.de. Auf dieser Webseite finden Sie weitere Informationen zu Angebot und Konzept der „Domwichtel“-Betreiber.

 

 

19.09.2017 – Update: Schrotthändler Steil will in den Godorfer Hafen

"Das Gelände in Godorf soll dem Recyclingbetrieb allerdings nur als Übergangslösung angeboten werden. „Wenn der Godorfer Hafen zu einem späteren Zeitpunkt wie geplant um ein viertes Hafenbecken erweitert werden soll, ist vereinbart, dass die Theo Steil GmbH mit ihrer Niederlassung auf die nordwestliche Seite des neuen Hafenbeckens 4 umzieht“, betonen HGK-Vorstandssprecher Horst Leonhardt und Rheincargo-Geschäftsführer Jan Sönke Eckel."

Der vorstehende Text basiert auf einer gemeinsamen Pressemitteilung von HGK, Rhein Cargo und Theo Steil (s.u.) und wurde einem heute veröffentlichten Online-Artikel der Kölnischen Rundschau entnommen:

Umgestaltung in Deutz Schrotthandel soll in den Godorfer Hafen

Auch der Kölner Stadtanzeiger befasst sich in seiner heutigen Ausgabe gleich mit 2 Beiträgen mit der Godorf drohenden Umweltbelastung durch den Schrotthändler Theo Steil und einem künftigen Hafenausbau. Der KStA-Beitrag auf Seite 35 (Quer durch Köln) folgt hier:

PM_HGK, Rheincargo,Theo_Steil.pdf
PDF-Dokument [172.5 KB]

 

 

18.09.2017 - Heute Deutz – morgen Godorf: Schrotthändler Steil will in den Godorfer Hafen

 

 

Am 7.09. kündigte der Schrotthändler/-verwerter Theo Steil im Anzeigenteil des Kölner Stadtanzeiger an, eine Niederlassung im Godorfer Hafen einzurichten. Unter der Überschrift "frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung" wurde zu diesem Vorhaben eine Info-Veranstaltung für "interessierte Bürgerinnen und Bürger" am 15.09. um 11:00 h in einem Wesselinger Hotel angekündigt:

Ein Hohn und eine Unverschämtheit!

Wieviel "interessierte Bürgerinnen und Bürger" haben an einem Werktag Zeit, an einer Veranstaltung um 11 Uhr teilzunehmen, und dann auch noch in Wesseling, obwohl Godorf betroffen ist? Angemessen wäre eine Abendveranstaltung in der Aula der Realschule gewesen. Damit schränkt Theo Steil die Teilnahmemöglichkeit für die Godorfer drastisch ein, hängt sich aber das Mäntelchen einer Öffentlichkeitsbeteiligung um. 

Das haben die Stadt Köln und die Häfen und Güterverkehr Köln AG wieder wunderbar hingeklüngelt: Deutz wird städtebaulich aufgewertet, Godorf bekommt ein umweltunfreundliches und unattraktives Unternehmen mit den dazugehörigen Nachteilen wie mehr Lärm und Verkehr. Godorf wird bereits über alle Maßen durch die dort angesiedelte chemische Industrie, durch Autobahnnähe und Verkehr belastet, jetzt sollen die gebeutelten Godorfer noch mehr ertragen.

Wann wird Godorf „städtebaulich aufgewertet“?

 

Zur Info-Veranstaltung "frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung":

Zuerst sei angemerkt, dass „Beteiligung“ und „Information“ zwei unterschiedliche Dinge sind, was Schrotthändler Theo Steil nicht zu verstehen scheint.

An der Info-Veranstaltung nahmen 17 (siebzehn!) Personen teil. Die Hälfte davon aus Godorf, darunter 3 Vertreter der GODING: der Stellvertretende Vorsitzende Horst Faller und die Beiräte Theo Krümmel und Christian Stahl.

Wer - wie Steil Geschäftsführer Dr. Christian Satlow - behauptet, man habe mit 100 Teilnehmern gerechnet, muss angesichts der Wahl von Zeit und Ort ein Brett vor dem Kopf haben oder nährt die Vermutung, dass Steil für die vorgeschriebene Pflichtveranstaltung dies mit Bedacht festgelegt hat. „Man habe keine Kenntnis von einer geeigneten Tagungsstätte in Godorf gehabt“: Ein klarer Hinweis darauf, wie wenig Steil die lokalen Gegebenheiten kümmern.

Das Unternehmen und diverse Planungsdaten wurden vorgestellt: Das derzeitige Betriebsgelände in Deutz beträgt 55.000 qm, in Godorf sollen es 14.000 qm mit ca. 75 Beschäftigten sein. Geplant ist eine hochmoderne Recyclinganlage. Alte Eisenbahnschienen werden mit einem Spezialfahrzeug zerstückelt, Eisenbahnwagons, Züge, Lokomotiven zerlegt! Die Arbeitszeiten sind werktags von 6 bis 22 Uhr, Zerlegearbeiten von 7 bis 20 Uhr. Die Geräuschkulisse wird steigen. 4 – 6 m hohe Lärmschutzwände seien geplant – das sagt alles! Godorf, Sürth, Langel und Hahnwald dürfen sich freuen...

Godorfer, die den Zugang zum Rhein nutzen, kennen das Feuer- und Rauchverbot im Hafenbereich. Wie sich z.B. möglicher Funkenflug vom Schrottplatzgelände im Hafenbecken 3 neben der Flüssiggasverladung damit vereinbaren lässt, wird derzeit von Steil offensichtlich als nicht relevant betrachtet. 

Nach Inbetriebnahme wird mit täglich 70 bis 100 Anfahrten von Schwerlastern zu rechnen sein. Dazu kommen viele kleine Schrottsammler mit ihren Transportern. Für derartigen Verkehr sind die Zufahrtsstraßen nicht ausgelegt; ein Konzept zur Bewältigung des Verkehrsproblems konnte Steil nicht vorlegen. In Godorf, nicht aber im Hafengelände, will Steil 25 LKWs stationieren. Wo diese abgestellt werden sollen, bleibt offen. Es bieten sich eigentlich nur ein Areal an der Pierstraße oder der Sportplatz auf dem Shell-Gelände an.

Offen scheint auch, ob der Zugang für Fußgänger und Radfahrer zum Godorfer Rheinufer bleiben soll.

Alternativstandorte wie Köln-Niehl (wo Betrieb und der Fuhrpark auf einem Gelände möglich wären) und Lülsdorf hätten sich nicht ergeben, bzw. wurden von der HGK für Niehl als nicht realisierbar abgelehnt.

Die HGK hat, so Geschäftsführer Satlow, den kleineren Standort für 10 Jahre angeboten, verbunden mit der Zusage für einen größeren Standort mit größerer Betriebsfläche im angrenzenden Hafengelände. Das bedeutet die nächste Runde im Hafenausbau!

Steil verwies auf die Seite www.steil.de/vorhaben-godorf/uebersicht/, auf der sich die Godorfer informieren könnten und auf der Präsentation und Protokoll der Veranstaltung zu finden seien: bislang Fehlanzeige!

Es wurde darum gebeten, das Genehmigungsverfahren im Bezirksrathaus Rodenkirchen anstatt im techn. Rathaus in Köln-Deutz auszulegen – wir werden sehen. 

An diesem Beitrag wirkten mit H. Faller, Ch. Stahl, D. Wurzel.

 

Über diese Veranstaltung berichtet auch die Internet-Zeitung Report-K.de:

Theo Steil Schrottgroßhandel will in den Godorfer Hafen ziehen

 

 

16.09.2017 - Wendehammer Update 3

Am 14. September fand die Abnahme des wiederhergestellten Spielplatzes am Wendehammer statt, vorgenommen durch die Stadt Köln, das Amt für Kinderinteressen, das Grünflächenamt, LyondellBasell und das für die Wiederherstellung des Spielplatzes beauftragte Unternehmen. Mit vor Ort waren Vertreter von GODING.

In Rahmen der Begehung wurden diverse Mängel festgestellt, die im Laufe der kommenden Wochen beseitigt werden sollen. Eine Nachkontrolle soll Anfang bis Mitte November erfolgen. Bis dahin ist der Spielplatz noch nicht für die Benutzung freigegeben. Von einer Öffnung des Platzes vor dem Frühjahr 2018 rät das Grünflächenamt ab, da die frisch aufgeschütteten Böden und die eingesäten Rasenflächen Zeit benötigen, um eine gewisse Tragfähigkeit entwickeln zu können.

 

 

06.09.2017 – Rege Bauaktivitäten in Godorf

Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wie sich Godorf derzeit ändert, sollte dieser Tage durch Godorf schlendern. Er wird eine Vielzahl von Baustellen vorfinden. Angefangen von der Godorfer Hauptstraße über die Immendorfer Straße, aber vor allem auf der Buchfinkenstraße, fallen anstehende, begonnene oder bereits fertig gestellte Umbauten und Neubauten von Einfamilienhäusern, aber mehr noch von Mehrfamilien- und Reihenhäusern ins Auge. Besonders auffällig ist dabei nach jahrelangem Stillstand der Beginn der Bauarbeiten für das Areal „Buchfinkenhof“ zwischen Buchfinken- und Hauptstraße. Hier wird mit einer Fertigstellung in etwa einem Jahr gerechnet. Daneben fast fertig ist eine neue Kindertagesstätte, die noch in diesem Herbst den Betrieb aufnehmen will.

Offensichtlich bietet sich Godorf angesichts steigender Immobilienpreise in und um Köln insbesondere für junge Familien als attraktiver, weil noch finanzierbarer Standort an. Mit dem Zuzug verbunden ist auch die Chance, mehr Leben in unseren Ortsteil zu bringen.

Auf unserer "Galerie"-Seite finden Sie einige Beispiele für das Godorfer Baugeschehen.

 

 

04.09.2017 - Wendehammer Update 2

Fast fertig ist die Wiederherstellung des Godorfer Wendehammers, siehe auch Eintrag vom 08.08.2017.

Wenn auch später als ursprünglich veranschlagt, wurde das Gelände in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, und wirkt jetzt einladender denn zuvor.

Den frisch eingesäten Flächen muss jetzt noch etwas Zeit gegeben werden, auch ist für September noch das Setzen von Grünpflanzen vorgesehen.

Mit einer baldigen Freigabe ist zu rechnen, dann darf man sich auf die Nutzung der neu gerichteten Anlage freuen.

 

 

02.09.2017 - Edeka heißt uns ’Herzlich Willkommen’ – Aber nicht mehr lange!

 

Wie jetzt bekannt wurde, wird die Godorfer Edeka Filiale zum Jahresende schließen; das Gebäude soll anschließend wohl abgerissen werden. Was danach kommt ist derzeit noch ungewiss.

Das Ende der Godorfer Edeka Filiale ist nicht nur für die Godorfer ein herber Verlust, kommen doch viele Kunden auch aus den umliegenden Gemeinden, da Edeka aufgrund der guten Lage und nach Meinung vieler ein reichhaltiges und qualitativ hochwertiges Angebot vorweisen kann. Insbesondere für die älteren Godorfer, aber nicht nur, bedeutet die Schließung einen schweren Einschnitt in das Einkaufsverhalten, da das Geschäft zu Fuß zu erreichen ist.

Der Zahn der Zeit hat deutliche Spuren am Äußeren der Filiale hinterlassen. Das Gebäude wirkt vernachlässigt und ist eindeutig unattraktiv. Deshalb bleibt zu hoffen, dass nach Schließung und Abriss an dieser Stelle ein modernes und attraktives Lebensmittelgeschäft neu angesiedelt wird.

 

 

31.08.2017 - Godorfer Interessen-gemeinschaft will frischen Wind in ihre Arbeit bringen

Folgend finden Sie die Übernahme eines Beitrags aus der „Kölnischen Rundschau“ von Susanne Wächter, der am 17. August unter der Überschrift „Weg vom alten Industrie-Image“ veröffentlicht wurde.

Foto Wächter: Horst Faller (l) und Stefan Ebert 

Jünger und frischer wollen sie werden. Und wenn man auf das Alter des neuen Ersten Vorsitzenden der Godorfer Interessengemeinschaft (GODING) schaut, trifft zumindest Ersteres zu. Stefan Ebert ist 29 Jahre alt. Horst Fal­ler, sein Stellvertreter, zwar mit 61 Jahren deutlich älter, aber ebenfalls neu im Vorstand der GODING.

Frischer ist auch das Logo des Vereins geworden, das den Informationsflyer, der nun mehrmals im Jahr alle Haushalte über die Vereinsaktivitäten und Vorhaben informiert, ziert. Die alte Mühle am Godorfer Hafen ist das neue Wahrzeichen der GODING. Das Industrie-Image wollen sie mit dem Fall der alten Shell-Kühltürme, die früher als Wahrzeichen des Ortes dienten, ablegen und stärker auf die schönen Seiten des Ortes und seine ländliche Lage abheben.

Als Klaus Kaden im letzten Jahr plötzlich verstarb, wurde es auch um den Verein stiller. Lange suchte die Interessengemeinschaft einen Nachfolger. Klaus Steves, der den Posten interimsmäßig übernahm, ist weggezogen, so musste dringend ein neuer Vorstand gefunden werden. Mit Ebert war er auf der letzten Mitgliederversammlung dann auch gefunden. Unbekannt ist dem jungen Immobilienwirt das Vereinsleben im Vorstand nicht. Die Position des Interims-Kassenwartes hatte er zuvor inne. Aufgewachsen in Godorf, aber heute in Rodenkirchen lebend, hängt sein Herz weiter an dem Ort, der doch durch die Industrie geprägt ist. Frischen Wind wollen sie durch die Vereinsreihen wehen lassen und die Godorfer fragen, was ihnen unter den Nägeln brennt. „Schließlich sind wir eine Interessengemeinschaft und wollen für alle Bewohner Godorfs Ansprechpartner sein“, sagt Ebert.

Dass er und Faller sich vor allem um die „Baustellen“, die es schon zu Kadens Zeit gab, welter kümmern werden, steht für das Duo außer Frage. Das sind die Verkehrsprobleme, fehlende Fahrradwege und die Vorfälle der benachbarten In­dustrie. Mit Shell und LyondellBasell machten sie aber gute Erfahrungen, betonen die beiden. Sie würden regelmäßig und umfassend informiert. Eine Neuerung für die Allgemeinheit soll es ab nächstem Jahr im Ort geben. Angedacht ist etwa ein Sommerfest, ohne auf die traditionellen Nachmittage für Senioren am 14. Oktober in der Aula der Realschule zu verzichten. Außerdem wollen sie den Kontakt zu den anderen Ortsvereinen und der Politik halten.

 

09.08.2017 - Wendehammer Update 1

Die für die Sanierung des Wendehammers veranschlagte 3-Wochen-Frist war wohl etwas zu optimistisch angesetzt. Die Arbeiten sind noch in vollem Gang, jedoch sind deutlich sichtbare Fortschritte und wohl ein baldiger Abschluss der Arbeiten erkennbar.

 

 

08.08.2017 – Shell Raffinerie: Mitteilungen zu „Ereignissen“

 

In einer Mitteilung an die „lieben Nachbarinnen und Nachbarn der Rheinland Raffinerie“ kündigt der Leiter Kommunikation am 1. August vollmundig Pressemitteilungen bei größeren Ereignissen sowie bei Ereignissen mit wahrnehmbarer Außenwirkung unter der Überschrift „Aktuelles“ auf der Internetseite www.shell.de/rheinlandraffinerie an. So etwa bei ungeplanter Fackeltätigkeit oder Geruchsbelästigungen.

 

Wie unglaubwürdig diese Ansage ist, zeigt dass z.B. auf der Shell-Seite keinerlei Erklärungen zu der nach dem Starkregen am 19. Juli eingetretenen - und mehr als wahrnehmbaren! - massiven und stundenlangen Luftverpestung durch Benzoldämpfe zu finden sind. Auf telefonische Nachfrage bekam man seinerzeit die Auskunft, dass die vorhandenen Anlagen für Ereignisse dieser Art überlastet, weil unterdimensioniert sind.

 

Nur weiter so, so schafft man Vertrauen bei den Bürgern der benachbarten Kommunen! Solange derartige Vorkommnisse unterschlagen werden, muss man davon ausgehen, dass Shell den „lieben Nachbarinnen und Nachbarn“ mit Eigenlob und wenig relevanten Informationen Sand in die Augen streuen will.

 

Bei konkreten Fragen, Hinweisen oder Beschwerden rund um die Uhr ist die Rheinland Raffinerie unter der Nummer 0800 2236 750 zu erreichen. Godorfer, machen Sie Gebrauch davon!

 

 

 

08.08.2017 - Godorfer Wendehammer wird wiederhergestellt

 

Noch im Juli informierte die Öffentlichkeitsabteilung der LyondellBasell, Wesseling, über die Wiederherstellung des Godorfer Wendehammers. Diese Information wurde folgend weitgehend übernommen.

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten auf der Wiese am Godorfer Wendehammer im Zuge der Grundwassersanierung wird dieser Bereich wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt; für die Umsetzung wurden drei Wochen veranschlagt.

 

LyondellBasell hat gemeinsam mit Vertretern der Godorfer Interessengemeinschaft GODING, der Stadt Köln und des Amtes für Kinder, Jugend und Familie einen Plan zur Gestaltung des Bereichs rund um den Wendehammer ausarbeiten lassen. Neben umfangreichen Neubepflanzungen wird auch die Spielplatzfläche wiederhergestellt – mit einer Federwippe für Kinder, einer Tischtennisplatte und einem eigenen Bereich für Basketballspieler. Die Grünpflanzen werden erst im September gesetzt, da deren Anwachsen während der Sommermonate schwierig sein kann und wir den Pflanzen einen möglichst guten Wachstumsstart bieten möchten. 

 

Während der Bauarbeiten kann es vorübergehend zu einer Lärmbelästigung durch an- und abfahrende LKWs sowie durch die Arbeiten zur Gestaltung des Bereiches kommen. Anrainer werden gebeten, die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

 

 

 

 

07.07.2017 - Godorf soll häufiger von der KVB-Linie 16 angefahren werden

 

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 6. Juli, dass künftig die KVB-Linie 16 häufiger zwischen Rodenkirchen und Wesseling verkehren wird. Viele Züge, die bislang in Rodenkirchen und Sürth enden, sollen ab Dezember bis Wesseling durchfahren. Damit soll der 10-Minuten-Takt morgens bis 09:00 h und nachmittags von 15.20 bis 20:00 h ausgeweitet werden. Mehr Verbindungen soll es auch an Wochenenden geben. Nach dem Rat der Nachbarkommune Wesseling sprach sich auch der Kölner Verkehrsausschuss für den entsprechenden Vorschlag der KVB aus.

Für viele Godorfer wird dies eine deutliche Verbesserung bringen, per öffentlichem Nahverkehr ins Kölner Zentrum zu gelangen.

 

 

07.07.2017 – Haus Godorf ist jetzt Monteursunterkunft

 

GODING hat nach Aufgabe des Hotel- und Restaurantbetriebs des einstigen „Hotel und Restaurant Haus Godorf“ mehrfach über die lokal teilweise sehr umstrittene Umwidmung zu einer Unterkunft für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge berichtet. Diese Phase ist nach Auszug der letzten Insassen beendet, das Haus wurde inzwischen einer neuen Verwendung als Vertrags-Herberge für Monteure zugeführt. Buchungen können jetzt ausschließlich über Firmen erfolgen.

 

Irreführend für ortsfremde Besucher ist jedoch, dass nach wie vor große Hinweisschilder an der derzeit wenig einladenden Fassade des Hauses einen Hotel- und Restaurantbetrieb suggerieren.

 

 

07.07.2017 – Buchfinkenstraße: Es tut sich was - und es tut sich nichts

 

Zwei bemerkenswerte Bauvorhaben sollen große Freiflächen und Lücken in der Bebauung an der Godorfer Buchfinkenstraße schließen. Raschen Fortschritt macht der Bau einer neuen Kindertages-stätte. Die Eröffnung soll noch in diesem Jahr stattfinden.

 

Warten auf den Baubeginn gilt dagegen für das danebenliegende sich öde präsentierende Grundstück, auf dem schon seit Langem der Bau von Wohnungen annonciert wird. 

 

 

29.05.2017 - Godorfer Denkmalplatz wieder „sommerfit“

Am 27.05.2017 wurde die spontan entstande Idee der GODING umgesetzt, den Denkmalplatz Ecke Immendorfer- / Meschenicher Straße - der seit fast zwei Jahren nicht mehr gepflegt wurde - in einen ansehnlichen Zustand zu bringen.

 

Dem Aufruf folgten Hans-Josef Fuchs, Roland Dittrich, Christian Stahl und Theo Krümmel. Mit Stefan Ebert und Horst Faller waren wir zu sechst, die Unkraut und Wildwuchs rigoros beseitigten. Nach gut zwei Stunden war der Platz nicht wieder zu erkennen. 

 

GODING-Vorstand Stefan Ebert organisierte Getränke und Arbeitsmaterial und einen Anhänger, der schließlich randvoll mit Unkraut und Baumschnitt gefüllt war. Dank an Gerd Nellen für die Bereitstellung des Anhängers und den Abstransport des Grünschnittes.

 

Herzlichen Dank an die Metzgerei Schmickler, die allen Helfern belegte Brötchen spendete.

 

Es wäre schön, wenn auch künftig engagierte Godorfer bei ähnlichen Aktionen zur Verschönerung unseres Ortsteils mit Hand anlegen würden. 

 

17.05.2017 - Flüchtlinge in Godorf

 

Zu diesem Thema konnten sich interessierte Godorfer im Rahmen eines Informationsabends der katholischen Kirchengemeinde Drei Könige im Pfarrsaal St. Katharina am 16. Mai einen Eindruck zur örtlichen Flüchtlingssituation verschaffen.

 

14.04.2017 - GODING-Vorstand trifft sich im Ort

 

Am Karfreitag hat der Vorstand der GODING gemeinsam eine Tour durch Godorf gemacht, um weitere Ideen und Anreize für unseren Ort zu bekommen und Eindrücke zu sammeln, die helfen könnten, bereits besprochene Themen zu diskutieren.

 

08.04.2017 - GODING gratuliert zur Goldenen Hochzeit!

 

Am 08.04.2017 feierten Karin und Klaus Schneider ihre Goldene Hochzeit im Schützenheim Godorf.

Im Namen der Mitglieder der GODING gratulierte der Vorstand und übergab einen Präsentkorb als kleine Aufmerksamkeit zu diesem freudigen Anlass.

Wir wünschen weiterhin viele tolle Jahre miteinander!

 

 

20.03.2017 - Jahreshauptversammlung 2017

 

An der Mitgliederversammlung vom 20. März im Vereinsheim der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf nahmen 30 Mitglieder teil, entsprechend etwa einem Drittel aller GODING Mitglieder.  

Auf der Tagesordnung standen wesentliche Änderungen der Satzung, darunter Änderungen bei der Gestaltung des Vorstandes und der Anfallberechtigung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung des Vereins. 

 

Für jene Mitglieder, die Interesse an mehr Informationen hierzu haben, können gerne Kontakt mit dem Vorstand (auch über das Kontaktformular) aufnehmen und auch eine Abschrift der Niederschrift des Protokolls der Jahreshauptversammlung erhalten.

 

Weiterhin berichtete der Vorstand über das vergangene Jahr. Wie bereits auf der Jahreshauptversammlung 2016 angekündigt, mussten die Aktivitäten des Vereins stark eingeschränkt werden, was u.a. auch daran lag, dass nach Rücktritten der Vorstand nur noch aus einer Person bestand. Mit großem Aufwand mussten nach dem Tod von Klaus Kaden rechtliche Hürden angegangen werden. Dessen ungeachtet hat sich GODING bemüht, gemeinnützige Aktivitäten in Godorf weiter zu unterstützen:

  • Mitgliedschaft im Verein der Freunde und Förderer der Gemeinschaftsgrund-schule Godorf
  • Schulfest 2016 des Vereins der F.U.F. der Gemeinschaftsgrundschule
  • Weihnachtsbaum, Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf
  • Zeltlager Mai 2016 des Garde Corps Blau-Gelb Colonia 2002 e.V.
  • Seniorenfest der Vereinsgemeinschaft Godorf
  • Aufrechterhalten wurden Kontakte zur örtlichen Industrie; Gespräche über Verkehrsthemen mit dem Rodenkirchener Bezirksvertreter Peter Heinzlmeier und Stadträtin Monika Ross-Belkner, beide CDU, wurden fortgeführt.

Die Umstellung auf Online-Banking-Verfahren wurde abgeschlossen. Die bargeldlose Zahlungsabwicklung wird weiter vorangetrieben.

 

Schließlich wurden Stefan Ebert als Vorsitzender und Horst Faller als stellvertretender Vorstizender für die GODING einstimmig gewählt.

 

Die GODING dankt der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf für die kostenlose Überlassung des Schützenvereins für die Mitgliederversammlung.

 

März 2017 - Es war einmal - Godorfs neue "Skyline"

 

Peu à peu betrieb die Shell Rheinland Raffinerie über gut 7 Monate den Rückbau der beiden einst 1957 errichteten Kühltürme, für viele Godorfer Wahrzeichen des Kölner Ortsteils.

 

Sie erfüllten nicht mehr die dem heutigen Standard entsprechenden Kühlleistungen, zudem sollen sie einem in der Planung befindlichen Kraftwerk auf dem Gelände der Raffinerie Platz machen. 

 

Ob von nah oder fern, die Godorfer "Skyline" hat sich entsprechend geändert - ob im positiven oder negativen Sinne mag jeder für sich selbst entscheiden...

Auf halbem Weg: Die alten und - rechts unten im Vordergrund - die neuen Kühltürme.

 

 

 

01.03.2017 - Alle Jahre wieder...

 

Eine Auswahl von Bildern vom Godorfer Karnevalsumzug 2017 finden sie im Menüpunkt Galerie.

 

17.02.2017 - Rekultivierung Spielplatzfläche Wendehammer

 

Am 13. März fand ein Treffen zur Besprechung der Rekultivierung der Grünfläche und des Spielplatzes am Wendehammer statt, wo sich der Naphta-Schaden ereignet hatte. Anwesend waren Vertreter der Stadt Köln (Kinder- und Jugendabteilung), der Basell, der von der Basell beauftragten Firma zur Abwicklung des Schadensfalls, der Firma Schumacher Garten- Landschaftsbau, die letztlich die Arbeiten ausführen wird, sowie der GODING.

 

Besprochen wurde u.a.:

  • Rekultivierung des Platzes für die Jugendzielgruppe
  • Begrünung durch Sträucher und Büsche entlang der Straße und des Weges und um die Abzäunungen, in denen sich die Pumpen befinden
  • Begrünung (Rasen) auf den übrigen Flächen
  • Wiederherstellung des asphaltierten Basketballplatzes und -korbes einschl. der vorhandenen Bänke; ggf. Austausch des angeschlagenen Basketballkorbes
  • Wiederherstellung (einer) Drehbank /-spiele
  • Installation einer witterungsfesten Tischtennisplatte mit zusätzlich zwei Bänken

(St. Ebert, GODING)

 

16.02.2017 - Shell Raffinerie prüft Bau eines neuen Kraftwerks

 

Laut einer Meldung des Kölner Stadtanzeigers vom 16.02.17 überprüft die Shell-Raffinerie derzeit den Bau eines neuen Kraftwerks in Köln-Godorf. Dieses könnte auf dem Gelände der alten Kühltürme errichtet werden. Mit dem neuen Kraftwerk soll von Öl-auf Gasbefeuerung umgestellt werden, um Emissionen zu senken. Hinzu kämen technische Verbesserungen und Lärmminderungen.Die Planung und Prüfung des Projekts habe begonnen. Start der öffentlichen Beteiligung ist voraussichtlich im Herbst 2017

 

29.01.2017 – GODING stößt Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen für Einrichtung einer aktiven Benzol-Messstelle in Godorf an

 

Anfang 2000 wurde die im ehemaligen Feuerwehr-Gerätehaus an der Godorfer Grundschule untergebrachte aktive Messstelle stillgelegt; seit etwa 2006 ist dort am gleichen Ort eine passive Messstelle im Einsatz.

Im Gegensatz zu aktiven Messstellen, die mittels eines Gaschromatografen kontinuierlich die aktuellen Luftbelastungen festhalten, wird mit passiven Messstellen lediglich ein über ein Monatsintervall verschmierter Schadstoff-Mittelwert registriert, d.h. zeitlich begrenzte, grenzüberschreitende und gesundheitsgefährdende Schadstoffausstöße sind nicht mehr nachweisbar. Eine zeitnahe Warnung der Bevölkerung ist ausgeschlossen.

Godorf ist von Chemieriesen nahezu „umzingelt“. Shell und LyondellBasell verfügen über Betriebsstätten und Tanklager, dort arbeitet man mit benzolhaltigen Produkten. Im Hafengelände werden benzolhaltige Produkte beider Firmen und der Evonik Industries be- und entladen.

GODING hat gegenüber den Ortsvertretern zum Schutz der Godorfer Bürger vor Benzol, ein eindeutiges Humankarzinogen, den Wunsch geäußert, wieder eine aktive Emissionsmessstelle in Godorf einzurichten (siehe z.B. Beitrag vom 11.11.2016 auf unserer Webseite). Welcher Godorfer kennt nicht die immer wieder auftretenden Geruchsbelästigungen? Wie können wir ohne Messstelle sicher sein, dass es sich nicht um gesundheitsgefährdende und vielleicht sogar benzolverpestete Emissionen handelt?

Dieser Wunsch wurde dankenswerterweise von CDU Ratsmitglied Frau Roß-Belkner und dem CDU Bezirksvertreter Herrn Heinzlmeier aufgegriffen und führte zu einem Antrag an die Bezirksvertretung Rodenkirchen (Anlage). Vor der Sitzung informierte sich H. Heinzlmeier mit Vertretern von GODING vor Ort noch einmal zu den lokalen Gegebenheiten und inhaltlichen Umständen. 

In der Sitzung der Bezirksregierung vom 23.01.2017 stimmten die Vertreter aller Fraktionen dem Antrag zur Überwachung der Luftqualität in Godorf ohne Änderungen einstimmig zu! Beschlossen wurde: „Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob in Godorf eine kontinuierlich aktive Messstelle für Benzol-Schadstoffe zur Überwachung der Luftqualität errichtet werden kann.“

Zuständig für die Umsetzung des Beschlusses ist das für die Untersuchung und Bewertung von Umwelteinwirkungen und Betrieb von Messstellen verantwortliche Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (www.lanuv.nrw.de/umwelt/).

Bleibt zu hoffen, dass diese Behörde den Beschluss aufgreift und zügig umsetzt. Wir werden darüber berichten. (Update 06.02.17)

Antrag:0017:2017 .pdf
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